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MACH MIT BEI #FREIBURGPROTECTSTHEPLANET

Es gibt drei verschiedene Zielgruppen, die sich im Rahmen von #Freiburgprotectstheplanet engagieren können. Je nach Zielgruppe sind die Rahmenbedingungen etwas unterschiedlich.

Was ist #freiburgprotectstheplanet ?

Die Freiburger Schulen blicken zurück auf eine lange Tradition bei der Umsetzung von Themen aus dem Bereich Umweltschutz, Nachhaltigkeit und MINT.

Im Rahmen des europäischen Projekts MOST (Meaningful Open Schooling Connects Schools To Communities) mit Projektpartnern in zehn Ländern wird nun eine neuartige Aktion angestoßen: Schulen öffnen sich und setzen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit um. Darüber hinaus können sie sich mit Schulen aus anderen Ländern austauschen, die ein ähnliches Projekt in ihrem Land durchführen.

Im Anschluss werden die Ergebnisse der über Zeitungsberichte, Homepagebeiträge, Social Media Marketing bzw. Plakate o. Ä. der Öffentlichkeit kommuniziert, so dass ganz Freiburg – und am Ende ganz Europa – von der Initiative profitiert.

Besonders öffentlichkeitswirksam ist dabei auch die Messe am Ende eines jeden Projektjahres, bei dem alle Projekte vorgestellt werden und die besten Projekte von einer Jury gekürt werden. Es gibt die folgenden Themenschwerpunkte:

Müll (2021) und Energie (2022)

Zeitrahmen: ca. 10 – 20 Stunden

Jede teilnehmende Schule erhält entsprechend ihrem Engagement ein Siegel. Ein Überblick über die verschiedenen Siegel findet sich unten.

Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Die einzelnen Projekte sind sowohl bei der zeitlichen Gestaltung als auch bei der Themenwahl frei. Die folgende Tabelle zeigt ein mögliches Beispiel. Da die Aktion im Rahmen eines EU-Projekts stattfindet und evaluiert werden muss, sollte am Anfang und am Ende ein Fragebogen (ca. 15 min) von Schüler*innen sowie Lehrer*innen ausgefüllt werden.

Datum
Dauer
Tätigkeit
4.02.21
2 h
Fragebogen ausfüllen Themenfindung für das Projekt: Mülltrennung an unserer Schule
4.02.21
2 h
Projektplan erstellen
11.02.21
2 h
Vortrag zum Thema Mülltrennung durch die ASF
11.02.21
2 h
Diskussion, wie und in welcher Form in Zukunft an der Schule Müll getrennt werden soll – Beschaffung von Mülleimern wird veranlasst
18.02.21
2 h
Recycling – was bringt’s: Berechnungen im Unterricht
25.02.21
2 h
Anfertigung von Hinweisschildern und Aufklebern für Mülleimer zur Mülltrennung
4.03.21
2 h
Anbringen der Hinweisschilder und Aufkleber, Fotos machen, Plakate gestalten für die Regionalmesse und Videoclip drehen, der auf der Homepage zeigt, wie die Schülerinnen und Schülern Müll trennen sollen Fragebogen ausfüllen

Unter dem Punkt Projektideen finden Sie viele weitere Ideen, wie Sie sich bei #Freiburgprotectstheplanet beteiligen können.

Warum sollten wir als Schule/Klasse teilnehmen?

Folgende Vorteile hat die Durchführung eines Projekts für eine Schule/Klasse:

  • Teil eines innovativen Prozesses werden, bei dem Schüler*innen mit mindestens 5 Bürger*innen (Eltern, Interessierte, Menschen, die Expertise haben im Bereich Mülltrennung, Müllreduzierung, Energiesparen, Öffentlichkeitsarbeit) gemeinsam ein Projekt auf Augenhöhe umsetzen, das zur Erfüllung des Bildungsplans beiträgt
  • Schüler*innen werden für ihre Zukunft sensibilisiert und arbeiten an einem für sie hochaktuellen Thema
  • Abwechslung im sonst manchmal tristen Corona-Alltag
  • Relevanz der Naturwissenschaften, aber auch anderer Fächer wird Schüler*innen aufgezeigt und damit die intrinsische Motivation dafür gestärkt
  • Die Bearbeitung gesellschaftlich-relevanter Projekte mit Bezug zu Naturwissenschaften weckt insbesondere das Interesse von Mädchen für diese Fächer
  • Möglichkeit ältere Projekte zum Thema Müll und Energie aufzugreifen und ihnen wieder neuen Schwung zu verleihen
  • Teilnahme an einem regionalen Wettbewerb mit attraktiven Preisen
  • Kooperation mit Partnerschulen in Europa möglich

Bild: Alexandra Koch /Pixabay

Tolle Idee! Aber wie können wir das aktuell umsetzen?

Schulen können über ihre Plattformen für Online-Konferenzen mit den Schüler*innen und den Externen kommunizieren und planen. Verfügen Schulen nicht über Plattformen, die auch von Externen genutzt werden können, wird Projekt MOST eine Plattform für Online-Konferenzen zur Verfügung gestellt. Diese kann jede*r (auch die Externen) nutzen. Es werden auch Programme zum Dokumentenaustausch und Chatforen bereitgestellt. Die Abschlussmesse wird ggf. Online durchgeführt bzw. mit Hilfe von Videoclips.

Eine niederschwellige Form der Beteiligung, bei der lediglich Flyer verteilt werden, Plakate aufgehängt werden und ein Thema von externen Projekten im Unterricht thematisiert wird, ist ebenfalls möglich.

Weitere relevante Informationen

Projektfahrplan

Zeitplan
NN
Kick-off (Erfahrungsberichte, Infos, Tipps und Markt der Möglichkeiten, um mit außerschulischen Akteuren wie z. B. der ASF, der Ökostation usw. in Kontakt zu treten). Hinweis: Mit den Projekten kann bereits vor dem Kick-off begonnen werden
Januar bis Juli
Projektdurchführung und Kommunikation der Ergebnisse nach außen u. a. im Rahmen eines Blogs Vernetzung mit anderen Projekten (optional) – auch international
Juli
Ausstellung der Plakate externer Projekte in der Schule.
Juli oder September (abhängig vom Pandemieverlauf)
#freiburgprotectstheplanet Messe mit Regionalwettbewerb

Projektideen

Allgemeine Projektideen

  • Wie können wir den Müll durch Vesper und Mittagessen an unserer Schule reduzieren?
  • Was kann man bei der Mülltrennung an unserer Schule noch verbessern?
  • Wie kann der Müll in unserem Stadtteil verringert werden?
  • Wie kann der Müll durch Kleidung reduziert werden?
  • Wie können wir in unserem Haushalt Müll sparen?
  • Was kann gegen den herumfliegenden Müll aus den gelben Säcken an windigen Tagen gemacht werden? (speziell, wenn die Krähen in den Säcken gepickt haben)
  • Wie kann man den Müll bei Hygieneprodukten (Seife, Shampoo, Windeln, Binden) reduzieren?
  • Geocachingtour entwerfen, mit Quizfragen zum Thema Müll, die der Aufklärung zum Thema Müll dienen.
  • Ausstellung zum Thema Müll, die der Aufklärung dient.
  • Wie kann man die Verbreitung der FreiburgCup steigern?
  • Frag die Oma! Ältere Menschen nach Tipps zum Müll sparen fragen und selbst ausprobieren.
  • Wie viel Müll entsteht durch Wegwerf-Mund-Nasen-Bedeckungen im Vergleich zur Nutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff?
  • Upcycling – Alles Müll? Oder wertvolle Schätze? Was man aus Müll machen kann!
  • Änderungen bei der Müllabfuhr: Statt Abholung vor Ort an Sammelplätzen – funktioniert das?
  • Über das Internet bestellen oder vor Ort kaufen – was ist besser für unsere Umwelt?
  • Wie unterscheidet sich unser Müllverbrauch im Haushalt während Schulschließungen im Vergleich zum normalen Leben?
  • Wie kann Papiermüll während Fernlernen und Home-Office reduziert werden?
  • Wie können Elektrogeräte repariert werden?
  • Wie kann man Essensabfälle reduzieren? Zu Hause? In der Schulcafeteria?
  • Einführung einer FreiburgBox – Mittagessen zum Mitnehmen aus Schnellrestaurants in der umweltfreundlichen Pfand Lunchbox.
  • Funktioniert die Mülltrennung an unserer Schule bereits bis zur Abfuhr? Wenn nein, woran muss noch gearbeitet werden?
  • Verpackungskunststoff selbst recyceln.

Ideen für einzelne Fächer

Die Projekte sind fächerübergreifend vorgesehen. Die hier genannten Fächer sind daher als Fächer zu betrachten, die das Projekt koordinieren und bei denen der Schwerpunkt liegt. Die Fächer Deutsch und Kunst spielen immer eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der Ergebnisse.

  • Biologie: Experimentell herausfinden wie lange der Verrottungsprozess bestimmter „Materialien“ dauert.
  • Chemie: Aus welchen Schichten ist eine Milchverpackung aufgebaut?
  • Gemeinschaftskunde: Wie können wir das Müllproblem als Gesellschaft in den Griff bekommen?
  • Geographie: Welche Auswirkungen hat der Müll auf unser Ökosystem?
  • Geschichte: Wie lebten die Menschen vor 100 Jahren und was fiel damals an Müll an? Wie wurde mit dem Müll umgegangen? Können wir daraus etwas für heute lernen?
  • Mathematik: Hochrechnungen wie viel Müll durch bestimmte Maßnahmen verringert werden kann.
  • NWT: Wir bauen etwas aus Abfallprodukten.
  • Religion/Ethik: Welche Verantwortung haben wir das Müllproblem in den Griff zu bekommen?
  • Wirtschaft: Welche kostengünstigen Alternativen gibt es mit weniger Müll?
  • Im Rahmen des Englisch- und Spanischunterrichts kann man sich mit Projekten anderer Länder austauschen.

Sonderprojekte

Wie wird Müll richtig getrennt? Produktion eines Videoclips für die Homepage der ASF.

Siegel für Schulen

Bronze

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 50 €.

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Plakate von externen Projekten im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet in der Schule aufhängen
  • Ergebnisse der Projekte im Unterricht thematisieren
  • Bericht (Din A4 Seite über Projekte und Thematisierung im Unterricht; gerne mit Bildern)

Silber

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 150 €.

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Plakate von externen Projekten im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet in der Schule aufhängen
  • Ergebnisse der Projekte im Unterricht thematisieren
  • Blog (Seite über Projekte und Thematisierung im Unterricht; gerne mit Bildern)
  • Durchführung mindestens eines Projektes im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet an der Schule inkl. Beantwortung der Fragebögen von Schüler*innen sowie der Lehrkraft
  • Präsentation des Projektes bei der #freiburgprotectstheplanet Messe im Sommer
  • Bericht über Projekt (tagebuchartig: Seite; gerne mit Bildern und kleinen Videoclips)

Gold

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 100 €.

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Durchführung mindestens eines Projektes im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet an der Schule incl. Beantwortung der Fragebögen von Schüler*innen sowie der Lehrkraft
  • Präsentation des Projektes bei der #freiburgprotectstheplanet Messe im Sommer
  • Bericht über Projekt (tagebuchartig: Seite; gerne mit Bildern und kleinen Filmen)

Platin

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 300 €.

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Plakate von externen Projekten im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet in der Schule aufhängen
  • Ergebnisse der Projekte im Unterricht thematisieren
  • Bericht (Seite über Projekte und Thematisierung im Unterricht; gerne mit Bildern)
  • Durchführung mindestens drei Projektes im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet an der Schule inkl. Beantwortung der Fragebögen von Schüler*innen sowie der Lehrkräfe
  • Präsentation des Projektes bei der #freiburgprotectstheplanet Messe im Sommer
  • Bericht über jedes Schulprojekt (tagebuchartig: jeweils Seite; gerne mit Bildern und Videoclips)

Die Berichte sind jeweils für die MOST-Homepage. Gerne dürfen auch Bilder und kleine Videos mit eingereicht werden, allerdings ist auf Datenschutz und Copyright zu achten.

Wettbewerb

Bei einer Projektmesse, die voraussichtlich im Sommer 2021 stattfinden wird, werden die besten Projekte prämiert.

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Projekte:

1) Vorgehensweise beim Projekt

2) Effekt für die Müllreduzierung

3) Layout der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen

4) Erreichte Menschen mit öffentlichkeitswirskamen Maßnahmen

 

Aktuell stehen die Preise noch nicht fest. Sobald sie feststehen, werden sie hier auf der Homepage aufgeführt.

Pixaline / Pixabay

Anmeldung eines Projektes

Bitte melden Sie Ihr Projekt mit dem folgenden Anmeldeformular per E-Mail bei uns an. Geben Sie den Namen des Projektverantwortlichen und dessen E-Mail Adresse an, damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können.

Materialien zur Durchführung

Ab April 2021 findet man hier zum Herunterladen

  • Handreichung zur Durchführung der Projekte im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet
  • Pädagogische Leitlinien mit exemplarischen Materialien

Was ist #freiburgprotectstheplanet ?

Wussten Sie, dass

  • in Deutschland 5300 Einwegbecher pro Minute verbraucht werden?1
  • in Deutschland pro Kopf ca. 450 kg Haushaltsabfälle pro Jahr anfallen?2
  • in Deutschland ca. 2 Milliarden Plastiktüten im Jahr verbraucht werden?5
  • in deutschen Kleiderschränken 1 Milliarde Kleidungsstücke liegen, die so gut wie nie getragen werden?6
  • ein Baby ca. 5000 Windeln benötigt, bis es trocken ist?3
  • eine Frau in ihrem Leben ca. 17000 Tampons benötigt?4

Foto: meineresterampe / Pixabay

Das sind überwältigende Zahlen, denen gegenüber wir uns als einzelne Person oft ohnmächtig vorkommen.

Deswegen nichts zu tun ist aber auch keine Lösung! Im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet ist jeder dazu aufgerufen gemeinsam mit anderen einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass es in Freiburg weniger Müll gibt. Durch die vielen kleinen Projekte, die dadurch entstehen, tragen alle Beteiligten zu einem Großen Ganzen bei.

Engagierte können sich in drei verschiedenen Formen beteiligen:

  1. Schulen führen mit Schüler*innen und außerschulischen Akteur*innen Projekte durch – hier können Sie sich als außerschulische*r Akteur*in beteiligen
  2. Engagierte Einzelpersonen können sich zusammenschließen. Vorgesehen sind mind. fünf Erwachsenen und drei Schüler*innen in einem Projekt. Nach der Durchführung werden die Ergebnisse in Form von Plakaten, kurzen Videoclips oder Ähnlichem Schulen zugänglich gemacht und dort im Unterricht thematisiert
  3. Beteiligung an Projekten, die von außerschulischen Lernorten oder ortsansässige Firmen geleitet werden

Wie kann ein Projekt aussehen, bei dem sich Engagierte zusammenschließen?

Die Projekte können

  • das Ziel haben den eigenen Müll zu reduzieren und die Ergebnisse zu kommunizieren
  • zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen, damit die Gesellschaft insgesamt den Müll reduziert.

Ein Beispiel, bei dem der eigene Müll reduziert wird:

Drei Familien nehmen sich vor den Müll von Hygieneprodukten zu reduzieren.

  • Sie sammeln ihren Müll, der durch Hygieneprodukte entsteht und überlegen sich Alternativen mit weniger Müll. Beispiele hierfür sind Blockseife und Blockshampoo anstelle von Flüssigseife und Flüssigshampoo, Stoffwindeln anstelle von Plastikwindeln, Menstruationstassen anstelle von Binden oder Tampons, Holzzahnbürsten anstelle von Plastikzahnbürsten, Waschmittel ohne Chemikalien.
  • Die Alternativen werden in den einzelnen Haushalten einen Monat lang ausprobiert.
  • Die Erfahrungen werden ausgetauscht und die Ergebnisse auf einem Plakat zusammengefasst. Dieses wird in einer Schule veröffentlicht.

Weitere relevante Informationen

Im Folgenden finden Sie nähere Informationen zum Projekt, die für Sie relevant sein könnten.

Projektideen

Projektideen für Engagierte

 

  • Wie kann der Müll in unserem Stadtteil verringert werden?
  • Wie kann der Müll durch Kleidung reduziert werden?
  • Was können wir aus Müll noch machen? Z. B. Taschen nähen
  • Wie können wir in unserem Haushalt Müll sparen?
  • Was kann gegen den herumfliegenden Müll aus den gelben Säcken an windigen Tagen gemacht werden? (speziell, wenn die Krähen in den Säcken gepickt haben)
  • Wie kann man den Müll bei Hygieneprodukten (Seife, Shampoo, Windeln, Binden) reduzieren?
  • Geocachingtour entwerfen, mit Quizfragen zum Thema Müll, die der Aufklärung zum Thema Müll dienen.
  • Frag die Oma! Über verschiedene Generationen hinweg werden Lebensgewohnheiten ausgetauscht und so Ideen zum Müll vermeiden, reduzieren gesammelt und dann ausprobiert.

Wettbewerb

Bei einer Projektmesse, die voraussichtlich im Sommer 2021 stattfinden wird, werden die besten Projekte prämiert.

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Projekte:

1) Vorgehensweise beim Projekt

2) Effekt für die Müllreduzierung

3) Layout der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen

4) Erreichte Menschen mit öffentlichkeitswirskamen Maßnahmen

 

Aktuell stehen die Preise noch nicht fest. Sobald sie feststehen, werden sie hier auf der Homepage aufgeführt.

Pixaline / Pixabay

Anmeldung eines Projektes

Bitte melden Sie Ihr Projekt mit dem folgenden Anmeldeformular per E-Mail bei uns an. Geben Sie den Namen des Projektverantwortlichen und dessen E-Mail Adresse an, damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können.

Quellenangaben:

1https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/5300-verbrauchte-einwegbecher-pro-minute-deutsche-umwelthilfe-fordert-abgabe-und-verbindliches-red/?no_cache=1&cHash=fef4ecf44e52f73c873547bfd66fd41a
2 https://www.stern.de/wirtschaft/news/statistisches-bundesamt–noch-mehr-muell–pro-kopf-aufkommen-in-deutschland-steigt–9535400.html
3https://www.kindererziehung.com/news-leser/wegwerfwindeln-teuer-und-umweltbelastend02173.php
4https://www.rtl.de/cms/kosten-einer-menstruation-so-teuer-sind-tampons-binden-und-co-wirklich-fuer-uns-4074011.html
5https://de.statista.com/statistik/daten/studie/738315/umfrage/verbrauch-von-tragetaschen-in-deutschland/
6https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf

Was ist #freiburgprotectstheplanet ?

Auf Grund der hervorragenden Arbeit von außerschulischen Lernorten, Initiativen und auch Firmen ist Freiburg schon jetzt beispielhaft beim Thema Umweltschutz. Im Jahr 2021 startet nun die öffentlichkeitswirksame Aktion #freiburgprotectstheplanet, bei der die Beteiligung außerschulischer Lernorte, Initiativen und Firmen von zentraler Bedeutung ist.

Bei der Aktion sollen sich verschiedene Akteur*innen zusammenschließen und kleine Projekte zum Thema Müll (2021) bzw. Energie (2022) durchführen. Folgende Zusammensetzungen sind dabei denkbar:

  • Schulen, die Projekte mit Schüler*innen und außerschulischen Akteur*innen durchführen (Kategorie 1).
  • Familienzusammenschlüsse mit mind. fünf Erwachsenen und drei Schüler*innen, die Projekte durchführen und ihre Ergebnisse in Form von Plakaten Schulen zugänglich machen (Kategorie 2).
  • Projekte, die von außerschulischen Lernorten, Initiativen oder ortsansässige Firmen geleitet werden und entweder an Schulen zusammen mit weiteren außerschulischen Akteur*innen oder mit Mitgliedern der Gesellschaft (mindestens fünf Erwachsene und drei Schüler*innen) durchgeführt werden (Kategorie 3).

Die bisher bestehenden Strukturen von außerschulischen Lernorten, Initiativen und Firmen sollen dabei in verschiedenerlei Hinsicht genutzt werden:

      1. Als Akteur*innen im Rahmen von Projekten der Kategorie 1) und 2)
      2. Als Leiter*innen eines Projekts der Kategorie 3).

Letztere finden bereits in dieser oder einer ähnlichen Form in vielen Einrichtungen statt.

Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Je nach Institution ganz unterschiedlich: Die Ökostation, die ASF, der Abenteuerspielplatz usw. verfügen bereits über hervorragende Projekte, die dem Format von #freiburgprotectstheplanet (ziemlich) entsprechen. Diese Institutionen können einfach mit den Projekten, die sie regulär durchführen teilnehmen.

Kindergärten, Senior*innenanlagen und Firmen können sich einem Projekt widmen.

Beispiel im Kindergarten: Eine Kindergartengruppe beschäftigt sich mit dem Thema – wie viel Müll macht unsere Familie in einer Woche. Der Müll wird gesammelt und in einer Tüte mitgebracht. Der Müll wird untereinander verglichen – in der Menge und der Art des Mülls. Sofern der Müll noch nicht sortiert ist, wird er vor Ort noch sortiert. Die Kinder dürfen darüber diskutieren, warum die eine Familie viel Papiermüll hat (z. B., weil sie eine Zeitung abonniert) und die andere Familie viele Plastikbecher. Die Kinder geben sich gegenseitig Tipps, wie man Müll sparen kann. An Hand von Bildern wird erklärt, was mit dem Müll passiert, nachdem ihn die Müllabfuhr abgeholt hat. Anschließend wird mit weggeworfenen Artikeln gebastelt.

Ähnlich kann auch in einer Senior*innenanlage verfahren werden.

In einer Firma kann ebenfalls überlegt werden, wo  in der Produktion viel Verpackungsmüll anfällt und wie dieser reduziert werden kann.

Welche Vorteile hat die Teilnahme bei #freiburgprotectstheplanet ?

  • Teilnahme bei öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen wie
    1. der Abschlussmesse inkl. Auszeichnung der besten Projekte
    2. der Aktionshomepage inkl. Projektbericht
    3. bei medialen Veröffentlichungen
  • Einfaches Herstellen eines Kontaktes über die Projekthomepage zu Projekten, die in der Schule oder privat laufen und ggf. Einbringen der eigenen Expertise.
  • Möglichkeit zur internationalen Vernetzung und zum Austausch.

#freiburgprotectstheplanet ist eine Aktion, die im Rahmen des EU-Projekts MOSTs ins Leben gerufen wird. Beim Projekt MOST (Meaningful open Schooling Connects Schools to Communities), sind die Stadt Freiburg, das Internationale Zentrum für MINT-Bildung (ICSE – International Centre for STEM Education) und die Walter-Rathenau Gewerbeschule Projektpartner in Deutschland. International sind Partner aus Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien, Tschechien und der Türkei dabei. Ziel des Projektes ist es, in all diesen Ländern Projekte zum Thema Umweltschutz zu initiieren.

Weitere relevante Informationen

Projektideen

  • Wie kann der Müll in unserem Stadtteil verringert werden?
  • Wie kann der Müll durch Kleidung reduziert werden?
  • Was können wir aus Müll noch machen? Z. B. Taschen nähen
  • Wie können wir in unserem Haushalt Müll sparen?
  • Was kann gegen den herumfliegenden Müll aus den gelben Säcken an windigen Tagen gemacht werden? (speziell, wenn die Krähen in den Säcken gepickt haben)
  • Wie kann man den Müll bei Hygieneprodukten (Seife, Shampoo, Windeln, Binden) reduzieren?
  • Geocachingtour entwerfen, mit Quizfragen zum Thema Müll, die der Aufklärung zum Thema Müll dienen.
  • Ausstellung zum Thema Müll, die der Aufklärung dient.
  • Wie kann man die Verbreitung der FreiburgCup steigern?
  • Statt Einwegverpackungen für Essen zum Mitnehmen Lunchboxen gegen Pfand.
  • Frag die Oma! Ältere Menschen nach Tipps zum Müll sparen fragen und selbst ausprobieren.
  • Wie kann der Verpackungsmüll in unserer Firma während der Produktion vermindert werden?

Handreichung zur Durchführung

Ab April 2021 findet ihr hier zum Herunterladen

  • Handreichung zur Durchführung der Projekte im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet
  • Pädagogische Leitlinien mit exemplarischen Materialien, die eventuell für Kindergärten hilfreich sein können

Projektfahrplan

Zeitplan
NN
Kick-off (Erfahrungsberichte, Infos, Tipps und Markt der Möglichkeiten, um mit außerschulischen Akteuren wie z. B. der ASF, der Ökostation usw. in Kontakt zu treten). Hinweis: Mit den Projekten kann bereits vor dem Kick-off begonnen werden
Januar bis Juli
Projektdurchführung und Kommunikation der Ergebnisse nach außen u. a. im Rahmen eines Blogs Vernetzung mit anderen Projekten (optional) – auch international
Juli
Ausstellung der Plakate externer Projekte in der Schule.
Juli oder September (abhängig vom Pandemieverlauf)
#freiburgprotectstheplanet Messe mit Regionalwettbewerb

Wettbewerb

Bei einer Projektmesse, die voraussichtlich im Sommer 2021 stattfinden wird, werden die besten Projekte prämiert.

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Projekte:

1) Vorgehensweise beim Projekt

2) Effekt für die Müllreduzierung

3) Layout der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen

4) Erreichte Menschen mit öffentlichkeitswirskamen Maßnahmen

 

Aktuell stehen die Preise noch nicht fest. Sobald sie feststehen, werden sie hier auf der Homepage aufgeführt.

Pixaline / Pixabay

Anmeldung eines Projektes

Bitte melden Sie Ihr Projekt mit dem folgenden Anmeldeformular per E-Mail bei uns an. Geben Sie den Namen des Projektverantwortlichen und dessen E-Mail Adresse an, damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können.

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