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MACH MIT BEI #FREIBURGPROTECTSTHEPLANET

Es gibt drei verschiedene Zielgruppen, die sich im Rahmen von #Freiburgprotectstheplanet engagieren können. Je nach Zielgruppe sind die Rahmenbedingungen etwas unterschiedlich.

Was ist #freiburgprotectstheplanet ?

Die Freiburger Schulen blicken zurück auf eine lange Tradition bei der Umsetzung von Themen aus dem Bereich Umweltschutz, Nachhaltigkeit und MINT.

Im Rahmen des europäischen Projekts MOST (Meaningful Open Schooling Connects Schools To Communities) mit Projektpartnern in zehn Ländern wird nun eine neuartige Aktion angestoßen: Schulen öffnen sich und setzen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit um. Darüber hinaus können sie sich mit Schulen aus anderen Ländern austauschen, die ein ähnliches Projekt in ihrem Land durchführen.

Im Anschluss werden die Ergebnisse der über Zeitungsberichte, Homepagebeiträge, Social Media Marketing bzw. Plakate o. Ä. der Öffentlichkeit kommuniziert, so dass ganz Freiburg – und am Ende ganz Europa – von der Initiative profitiert.

Besonders öffentlichkeitswirksam ist dabei auch die Messe am Ende eines jeden Projektjahres, bei dem alle Projekte vorgestellt werden und die besten Projekte von einer Jury gekürt werden. Es gibt die folgenden Themenschwerpunkte:

Müll (2021) und Energie (2022)

Zeitrahmen: ca. 10 – 20 Stunden

Jede teilnehmende Schule erhält entsprechend ihrem Engagement ein Siegel. Ein Überblick über die verschiedenen Siegel findet sich unten.

Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Die einzelnen Projekte sind sowohl bei der zeitlichen Gestaltung als auch bei der Themenwahl frei. Die folgende Tabelle zeigt ein mögliches Beispiel. Da die Aktion im Rahmen eines EU-Projekts stattfindet und evaluiert werden muss, sollte am Anfang und am Ende ein Fragebogen (ca. 15 min) von Schüler*innen sowie Lehrer*innen ausgefüllt werden.

Datum
Dauer
Tätigkeit
4.02.21
2 h
Fragebogen ausfüllen Themenfindung für das Projekt: Mülltrennung an unserer Schule
4.02.21
2 h
Projektplan erstellen
11.02.21
2 h
Vortrag zum Thema Mülltrennung durch die ASF
11.02.21
2 h
Diskussion, wie und in welcher Form in Zukunft an der Schule Müll getrennt werden soll – Beschaffung von Mülleimern wird veranlasst
18.02.21
2 h
Recycling – was bringt’s: Berechnungen im Unterricht
25.02.21
2 h
Anfertigung von Hinweisschildern und Aufklebern für Mülleimer zur Mülltrennung
4.03.21
2 h
Anbringen der Hinweisschilder und Aufkleber, Fotos machen, Plakate gestalten für die Regionalmesse und Videoclip drehen, der auf der Homepage zeigt, wie die Schülerinnen und Schülern Müll trennen sollen Fragebogen ausfüllen

Unter dem Punkt Projektideen finden Sie viele weitere Ideen, wie Sie sich bei #Freiburgprotectstheplanet beteiligen können.

Warum sollten wir als Schule/Klasse teilnehmen?

Folgende Vorteile hat die Durchführung eines Projekts für eine Schule/Klasse:

  • Teil eines innovativen Prozesses werden, bei dem Schüler*innen mit mindestens 5 Bürger*innen (Eltern, Interessierte, Menschen, die Expertise haben im Bereich Mülltrennung, Müllreduzierung, Energiesparen, Öffentlichkeitsarbeit) gemeinsam ein Projekt auf Augenhöhe umsetzen, das zur Erfüllung des Bildungsplans beiträgt
  • Schüler*innen werden für ihre Zukunft sensibilisiert und arbeiten an einem für sie hochaktuellen Thema
  • Abwechslung im sonst manchmal tristen Corona-Alltag
  • Relevanz der Naturwissenschaften, aber auch anderer Fächer wird Schüler*innen aufgezeigt und damit die intrinsische Motivation dafür gestärkt
  • Die Bearbeitung gesellschaftlich-relevanter Projekte mit Bezug zu Naturwissenschaften weckt insbesondere das Interesse von Mädchen für diese Fächer
  • Möglichkeit ältere Projekte zum Thema Müll und Energie aufzugreifen und ihnen wieder neuen Schwung zu verleihen
  • Teilnahme an einem regionalen Wettbewerb mit attraktiven Preisen
  • Kooperation mit Partnerschulen in Europa möglich

Bild: Alexandra Koch /Pixabay

Tolle Idee! Aber wie können wir das aktuell umsetzen?

Schulen können über ihre Plattformen für Online-Konferenzen mit den Schüler*innen und den Externen kommunizieren und planen. Verfügen Schulen nicht über Plattformen, die auch von Externen genutzt werden können, wird Projekt MOST eine Plattform für Online-Konferenzen zur Verfügung gestellt. Diese kann jede*r (auch die Externen) nutzen. Es werden auch Programme zum Dokumentenaustausch und Chatforen bereitgestellt. Die Abschlussmesse wird ggf. Online durchgeführt bzw. mit Hilfe von Videoclips.

Eine niederschwellige Form der Beteiligung, bei der lediglich Flyer verteilt werden, Plakate aufgehängt werden und ein Thema von externen Projekten im Unterricht thematisiert wird, ist ebenfalls möglich.

Weitere relevante Informationen

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Was ist #freiburgprotectstheplanet ?

Wussten Sie, dass

  • in Deutschland 5300 Einwegbecher pro Minute verbraucht werden?1
  • in Deutschland pro Kopf ca. 450 kg Haushaltsabfälle pro Jahr anfallen?2
  • in Deutschland ca. 2 Milliarden Plastiktüten im Jahr verbraucht werden?5
  • in deutschen Kleiderschränken 1 Milliarde Kleidungsstücke liegen, die so gut wie nie getragen werden?6
  • ein Baby ca. 5000 Windeln benötigt, bis es trocken ist?3
  • eine Frau in ihrem Leben ca. 17000 Tampons benötigt?4

Foto: meineresterampe / Pixabay

Das sind überwältigende Zahlen, denen gegenüber wir uns als einzelne Person oft ohnmächtig vorkommen.

Deswegen nichts zu tun ist aber auch keine Lösung! Im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet ist jeder dazu aufgerufen gemeinsam mit anderen einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass es in Freiburg weniger Müll gibt. Durch die vielen kleinen Projekte, die dadurch entstehen, tragen alle Beteiligten zu einem Großen Ganzen bei.

Engagierte können sich in drei verschiedenen Formen beteiligen:

  1. Schulen führen mit Schüler*innen und außerschulischen Akteur*innen Projekte durch – hier können Sie sich als außerschulische*r Akteur*in beteiligen
  2. Engagierte Einzelpersonen können sich zusammenschließen. Vorgesehen sind mind. fünf Erwachsenen und drei Schüler*innen in einem Projekt. Nach der Durchführung werden die Ergebnisse in Form von Plakaten, kurzen Videoclips oder Ähnlichem Schulen zugänglich gemacht und dort im Unterricht thematisiert
  3. Beteiligung an Projekten, die von außerschulischen Lernorten oder ortsansässige Firmen geleitet werden

Wie kann ein Projekt aussehen, bei dem sich Engagierte zusammenschließen?

Die Projekte können

  • das Ziel haben den eigenen Müll zu reduzieren und die Ergebnisse zu kommunizieren
  • zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen, damit die Gesellschaft insgesamt den Müll reduziert.

Ein Beispiel, bei dem der eigene Müll reduziert wird:

Drei Familien nehmen sich vor den Müll von Hygieneprodukten zu reduzieren.

  • Sie sammeln ihren Müll, der durch Hygieneprodukte entsteht und überlegen sich Alternativen mit weniger Müll. Beispiele hierfür sind Blockseife und Blockshampoo anstelle von Flüssigseife und Flüssigshampoo, Stoffwindeln anstelle von Plastikwindeln, Menstruationstassen anstelle von Binden oder Tampons, Holzzahnbürsten anstelle von Plastikzahnbürsten, Waschmittel ohne Chemikalien.
  • Die Alternativen werden in den einzelnen Haushalten einen Monat lang ausprobiert.
  • Die Erfahrungen werden ausgetauscht und die Ergebnisse auf einem Plakat zusammengefasst. Dieses wird in einer Schule veröffentlicht.

Weitere relevante Informationen

Im Folgenden finden Sie nähere Informationen zum Projekt, die für Sie relevant sein könnten.

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Quellenangaben:

1https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/5300-verbrauchte-einwegbecher-pro-minute-deutsche-umwelthilfe-fordert-abgabe-und-verbindliches-red/?no_cache=1&cHash=fef4ecf44e52f73c873547bfd66fd41a
2 https://www.stern.de/wirtschaft/news/statistisches-bundesamt–noch-mehr-muell–pro-kopf-aufkommen-in-deutschland-steigt–9535400.html
3https://www.kindererziehung.com/news-leser/wegwerfwindeln-teuer-und-umweltbelastend02173.php
4https://www.rtl.de/cms/kosten-einer-menstruation-so-teuer-sind-tampons-binden-und-co-wirklich-fuer-uns-4074011.html
5https://de.statista.com/statistik/daten/studie/738315/umfrage/verbrauch-von-tragetaschen-in-deutschland/
6https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf

Was ist #freiburgprotectstheplanet ?

Auf Grund der hervorragenden Arbeit von außerschulischen Lernorten, Initiativen und auch Firmen ist Freiburg schon jetzt beispielhaft beim Thema Umweltschutz. Im Jahr 2021 startet nun die öffentlichkeitswirksame Aktion #freiburgprotectstheplanet, bei der die Beteiligung außerschulischer Lernorte, Initiativen und Firmen von zentraler Bedeutung ist.

Bei der Aktion sollen sich verschiedene Akteur*innen zusammenschließen und kleine Projekte zum Thema Müll (2021) bzw. Energie (2022) durchführen. Folgende Zusammensetzungen sind dabei denkbar:

  • Schulen, die Projekte mit Schüler*innen und außerschulischen Akteur*innen durchführen (Kategorie 1).
  • Familienzusammenschlüsse mit mind. fünf Erwachsenen und drei Schüler*innen, die Projekte durchführen und ihre Ergebnisse in Form von Plakaten Schulen zugänglich machen (Kategorie 2).
  • Projekte, die von außerschulischen Lernorten, Initiativen oder ortsansässige Firmen geleitet werden und entweder an Schulen zusammen mit weiteren außerschulischen Akteur*innen oder mit Mitgliedern der Gesellschaft (mindestens fünf Erwachsene und drei Schüler*innen) durchgeführt werden (Kategorie 3).

Die bisher bestehenden Strukturen von außerschulischen Lernorten, Initiativen und Firmen sollen dabei in verschiedenerlei Hinsicht genutzt werden:

      1. Als Akteur*innen im Rahmen von Projekten der Kategorie 1) und 2)
      2. Als Leiter*innen eines Projekts der Kategorie 3).

Letztere finden bereits in dieser oder einer ähnlichen Form in vielen Einrichtungen statt.

Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Je nach Institution ganz unterschiedlich: Die Ökostation, die ASF, der Abenteuerspielplatz usw. verfügen bereits über hervorragende Projekte, die dem Format von #freiburgprotectstheplanet (ziemlich) entsprechen. Diese Institutionen können einfach mit den Projekten, die sie regulär durchführen teilnehmen.

Kindergärten, Senior*innenanlagen und Firmen können sich einem Projekt widmen.

Beispiel im Kindergarten: Eine Kindergartengruppe beschäftigt sich mit dem Thema – wie viel Müll macht unsere Familie in einer Woche. Der Müll wird gesammelt und in einer Tüte mitgebracht. Der Müll wird untereinander verglichen – in der Menge und der Art des Mülls. Sofern der Müll noch nicht sortiert ist, wird er vor Ort noch sortiert. Die Kinder dürfen darüber diskutieren, warum die eine Familie viel Papiermüll hat (z. B., weil sie eine Zeitung abonniert) und die andere Familie viele Plastikbecher. Die Kinder geben sich gegenseitig Tipps, wie man Müll sparen kann. An Hand von Bildern wird erklärt, was mit dem Müll passiert, nachdem ihn die Müllabfuhr abgeholt hat. Anschließend wird mit weggeworfenen Artikeln gebastelt.

Ähnlich kann auch in einer Senior*innenanlage verfahren werden.

In einer Firma kann ebenfalls überlegt werden, wo  in der Produktion viel Verpackungsmüll anfällt und wie dieser reduziert werden kann.

Welche Vorteile hat die Teilnahme bei #freiburgprotectstheplanet ?

  • Teilnahme bei öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen wie
    1. der Abschlussmesse inkl. Auszeichnung der besten Projekte
    2. der Aktionshomepage inkl. Projektbericht
    3. bei medialen Veröffentlichungen
  • Einfaches Herstellen eines Kontaktes über die Projekthomepage zu Projekten, die in der Schule oder privat laufen und ggf. Einbringen der eigenen Expertise.
  • Möglichkeit zur internationalen Vernetzung und zum Austausch.

#freiburgprotectstheplanet ist eine Aktion, die im Rahmen des EU-Projekts MOSTs ins Leben gerufen wird. Beim Projekt MOST (Meaningful open Schooling Connects Schools to Communities), sind die Stadt Freiburg, das Internationale Zentrum für MINT-Bildung (ICSE – International Centre for STEM Education) und die Walter-Rathenau Gewerbeschule Projektpartner in Deutschland. International sind Partner aus Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien, Tschechien und der Türkei dabei. Ziel des Projektes ist es, in all diesen Ländern Projekte zum Thema Umweltschutz zu initiieren.

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