Internationale Aktivitäten

Die Kooperation von Verantwortlichen aus Forschung, Politik und Praxis ist ein wesentlicher Schlüssel dazu, neue Ansätze in der MINT-Bildung zu etablieren und die Schüler durch den MINT-Unterricht für das 21. Jahrhundert vorzubereiten. Denn nur wenn Bildungspläne, Rahmenbedingungen, Forschung und Herausforderungen in der Schulpraxis aufeinander abgestimmt werden, sind nachhaltige und umfassende Änderungen möglich.

ICSE hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die Schlüsselakteure aus den verschiedenen Bereichen immer wieder gezielt durch das Ausrichten von Konferenzen und Events zusammenzubringen.

Mit diesem Ziel wurde im Jahr 2014 die Konferenzserie “Educating the educators” ins Leben gerufen. In dieser Konferenzserie geht um Konzepte, MINT-Fortbildungen für Lehrkräfte auf breiter Basis aufzuziehen und somit möglichst viele Lehrkräfte zu erreichen. Dieser Ansatz des sogenannten „Scaling-up“ von Fortbildungen geht über die übliche Praxis von Fortbildungen hinaus, in denen meistens nur 20-30 Lehrkräfte erreicht werden. Da hierzu bislang nur wenig Forschung und Erfahrung vorliegt, ist es umso wichtiger, den Austausch zwischen den verschiedenen Schlüsselakteuren zu fördern. Daher wurde die Konferenzserie gezielt darauf ausgerichtet, verschiedene Verantwortliche zusammen zu bringen.

Die nächste Konferenz “Educating the educators III” findet vom 7. – 8. Oktober 2019 an der pädagogischen Hochschule Freiburg statt.

Vorige Konferenzen dieser Serie

  • Freiburg, 2016: Auf der Konferenz „Educating the Educators II“ wurden klassische Formate einer Forschungskonferenz mit interaktiven Formaten wie z.B. einem Policy Seminar, einem Markt, auf dem innovative Materialien ausgestellt wurden sowie einem Firmenbesuch kombiniert. (Website)
  • Essen, 2014: Die erste Konferenz dieser Serie fand so großen Anklang, dass wir die Serie etabliert haben und fortsetzen. (Website)

Darüber hinaus haben wir in vorherigen Jahren in Brüssel und Freiburg internationale Events organisiert, die darauf abzielten, Schlüsselakteure aus Politik und Behörden über innovative MINT-Konzepte wie zum Beispiel Forschendes Lernen sowie die damit verbundenen Herausforderungen der Implementierung in den alltäglichen Unterricht zu informieren und den Dialog zwischen den verschiedenen Schlüsselgruppen anzuregen.

  • Freiburg, 2016: Scaling-up STEM teacher professional development. Overcoming challenges through a research-policy-practice dialogue (Website)
  • Brussels, 2013: Learning for the future: Changing mathematics and science classes (Website)
  • Brussels, 2011: Towards Europe 2020: Inquiring minds – innovative pedagogies in mathematics and science education (Website)

STEM Professional Development Network (Netzwerk der MINT-Fortbildungszentren)

ICSE koordiniert ein Praxis-Netzwerk von europäischen MINT-Fortbildungszentren. Dieses Netzwerk greift einen aktuellen Trend in Europa auf, nämlich die Gründung spezialisierter Zentren für das Ausbringen von MINT-Fortbildungen. Das Netzwerk unterstützt den europäischen Austausch dieser praxisorientierten Zentren. Weitere Informationen dazu finden sie hier:

Der B-Day ist ein Mathematikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II (Schülerteams aus 3-4 Personen). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten an Aufgaben, die jährlich vom Freudenthal Institut in den Niederlanden entwickelt werden.  Bei diesen Aufgaben handelt es sich um offene Probleme, die von den Schülerinnen und Schüler erfordern, kreativ nach Lösungen zu suchen, heuristische Strategien anzuwenden und im Team zu arbeiten. Am Ende müssen die Schülerinnen und Schüler einen Bericht über ihre Lösung schreiben. Nähere Informationen finden Sie hier:

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