Nachhaltigkeit im Physikunterricht
Foto: Rotteck-Gymnasium
Eine Expertin der Regio Energieagentur gestaltete zwei Doppelstunden im Physikunterricht einer 7. Klasse des Rotteck-Gymnasiums. Zu Beginn wurde thematisiert, dass es unterschiedliche Formen der Energiegewinnung gibt, die in fossile und erneuerbare Energieträger unterteilt werden können. Dabei wurde herausgearbeitet, dass fossile Energieträger nur begrenzt verfügbar sind und maßgeblich zum Klimawandel beitragen. Erneuerbare Energien gelten als umweltfreundlicher, stehen jedoch ebenfalls nicht unbegrenzt zur Verfügung. Daraus ergab sich die zentrale Erkenntnis, dass ein bewusster und sparsamer Umgang mit Energie notwendig ist.
Als Hausaufgabe erhielten die Schüler:innen den Auftrag, sich Gedanken darüber zu machen, in welchen Bereichen des Alltags Energie eingespart werden kann.
In der folgenden Doppelstunde wurden konkrete Beispiele für Energiesparmaßnahmen gesammelt, wie das vollständige Ausschalten von Elektrogeräten anstelle des Stand-by-Betriebs, das Ausschalten von Lichtquellen sowie die Nutzung des Fahrrads anstelle des Autos. Mithilfe eines Memory-Spiels lernten die Schüler:innen weitere Möglichkeiten des Energiesparens kennen.
Foto: Rotteck-Gymnasium
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Darüber hinaus wurde thematisiert, dass elektrische Geräte sehr unterschiedliche Leistungen aufweisen. So besitzt beispielsweise ein Föhn eine deutlich höhere Leistung als ein Kühlschrank, verbraucht aufgrund der kürzeren Nutzungsdauer jedoch insgesamt weniger Energie im Jahresverlauf. Die hohe Leistungsaufnahme von Geräten wie Föhn und Staubsauger führte bei den Schüler:innen zu der Erkenntnis, dass es sinnvoll sein kann, Haare an der Luft trocknen zu lassen oder zu kehren, anstatt den Staubsauger zu verwenden.
Das Projekt mit den Workshops der Regio Energieagentur wurde von den Schüler:innen durchweg als große Bereicherung und sinnvolle Ergänzung zur physikalischen Auseinandersetzung mit dem Thema Energie im Physikunterricht wahrgenommen.