ICSE – Pädagogische Hochschule Freiburg
ICSE, das MINT-Zentrum der PH Freiburg, hat eine langjährige Expertise im Bereich internationaler MINT-Bildungsprojekte und 3D-Druck in der Bildung. Auch im Bereich Sonderpädagogik, einem Schwerpunkt von Education 3D, greift ICSE auf Erfahrungen aus früheren Projekten zurück.
Im Interreg‑Projekt Education 3D übernimmt ICSE die Koordination des Gesamtprojekts und ist zugleich für den Aufbau des Netzwerks, die Konzeption und Durchführung von Lehrkräftefortbildungen sowie für Workshops mit Schulklassen verantwortlich, auch im grenzüberschreitenden Kontext. Darüber hinaus unterstützt ICSE Schulen und Einrichtungen bei der Entwicklung pädagogisch sinnvoller, taktiler 3D‑Druck‑Modelle und berät Bildungseinrichtungen bei der Anschaffung und Auswahl geeigneter 3D‑Drucker.
IMTEK – Universität Freiburg
Die Universität Freiburg und der Lehrstuhl für Prozesstechnologie sind seit vielen Jahren im Bereich der Material- und Prozessentwicklung tätig und haben einen Schwerpunkt im Bereich der Additiven Fertigung. Hierzu zählen neben der Entwicklung neuer Verfahren auch die Herstellung von Komponenten aus Hochleistungsmaterialien, wie beispielsweise Glas.
Systeme und Komponenten für sehgeschädigte Menschen werden im Rahmen kooperativer Forschung seit vielen Jahren bearbeitet, dieser Schwerpunkt wird auch im Rahmen des Projektes weiter vertieft werden.
Hochschule Offenburg
Die Hochschule Offenburg verfügt über ausgewiesene Expertise in der additiven Fertigung sowie in der CAD-basierten Konstruktion. Im modern ausgestatteten Rapid-Prototyping-Labor werden innovative 3D-Druck-Verfahren, Materialien und Gestaltungsansätze erforscht und gezielt zur Entwicklung maßgeschneiderter, funktionaler Modelle mit unterschiedlichen Materialeigenschaften eingesetzt.
Im Projekt „Edu3D“ liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Hochschule Offenburg
auf der technischen Beratung zu 3D-Druck und fertigungsgerechter Konstruktion, bei der Erstellung von Modellen sowie auf der Konzeption und Durchführung praxisorientierter Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie pädagogische Fachkräfte.
MSA – Université de Strasbourg
La Maison pour la science en Alsace (MSA) ist eine Einrichtung des Netzwerks „La main à la pâte,“ die im „Jardin des sciences“ der Universität Straßburg integriert ist, und eine Partnerstruktur der Académie de Strasbourg. Ihre Rolle besteht darin, Fortbildungen für Lehrkräfte vom Kindergarten bis zum Gymnasium anzubieten und eine Brücke zwischen dem Bildungswesen und der wissenschaftlichen Forschung zu schlagen.
Im Interreg Projekt Education 3D wählt sie Schulen für die Teilnahme am Projekt aus und schult die Lehrkräfte im Umgang mit 3D-Druckern. Anschließend stellt sie deren Bedürfnisse fest, um auf die Schüler zugeschnittenes, 3D-druckbares Unterrichtsmaterial zu erstellen.
IS2M– Institut de Science des Matériaux de Mulhouse (CNRS)
Das IS2M betreibt international führende Forschung in den Bereichen Materialwissenschaft und additive Fertigung, insbesondere zu Verfahren im Bereich der Photopolymerisation.
Im Projekt vermittelt das I2SM aktuelle Entwicklungen im 3D-Druck, ermöglicht Einblicke in Forschungslabore und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis, hierzu werden Wissenschaftler des CNRS an Veranstaltungen zur Wissenschaftsvermittlung außerhalb der eigenen Einrichtungen teilnehmen.
Centre Louis Braille – Strasbourg
Das Centre Louis Braille, eine medizinisch-soziale Einrichtung der Adéle de Glaubitz Stiftung, begleitet Kinder und Jugendliche mit Sehbeeinträchtigungen von der Geburt bis ins 20. Lebensjahr und verfügt über interdisziplinäre Expertise sowie eigene Werkstätten und einen FabLab-Bereich.
Im Moment werden mehr als 80 Kinder in Regelschulen inklusiv begleitet, beim Centre Louis Braille selbst stehen 20 Betreuungsplätze (3-20 Jahre) zur Verfügung.
Im Projekt bringt es seine Erfahrung in der pädagogischen Begleitung sehbeeinträchtigter Personen sowie in der Entwicklung inklusiver, taktiler Lernmaterialien ein. Das Centre Louis Braille nutzt gezielt 3D-Druck zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Lerninhalten.
SBBZ Förderschwerpunkt Sehen in Waldkirch / Elztal
Das SBBZ Sehen in Waldkirch unterrichtet als staatliche Heimsonderschule 90 Schülerinnen und Schüler mit Sehbeeinträchtigungen, wovon aktuell vier blind sind. Die angegliederte Beratungsstelle berät weitere 300 Lernende an Regelschulen im mittel- und südbadischen Raum bis zur Schweizer Grenze.
3D-Druck ist ein fester Bestandteil des Unterrichts, insbesondere zur Erstellung taktiler Modelle für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler, auch in Prüfungen.
Im Projekt bringt die Schule ihre Praxiserfahrung ein, testet entwickelte Materialien und beteiligt sich an der Erstellung einer kuratierten Modellsammlung.
SBBZ Förderschwerpunkt Sehen in Karlsruhe
Die Schule am Weinweg (KA) ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt Sehen für die Primar- und Sekundarstufe I. Der Unterricht orientiert sich am allgemeinen Lehrplan und wird durch spezifische Inhalte für sehbehinderte und blinde Lernende sowie den Einsatz digitaler und assistiver Technologien ergänzt.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und dem Einsatz barrierefreier Lernmaterialien. Das Medienberatungszentrum (MBZ) bringt hierfür besondere Expertise ein. Insbesondere der 3D-Druck spielt eine zentrale Rolle zur Herstellung taktiler Materialien und zur Förderung eines anschaulichen, selbstständigen Lernens.