Am SSBZ Waldkirch
Projekt Informationen
- Teilnehmende: 13 Personen
- Durchschnittsalter: 14
- Dauer: 1 Woche, 19.-26. Juni
- Thema im Fokus: Molekulare Küche – Gesundheit
Schmetterlingsblumentee mit Trockeneis
Am 19.6.2024 hatten wir einen Tee, der blau war. Wenn man ein Stück von der Zitrone in den Tee machte, änderte sich die Farbe vom Tee.
Mit dem Trockeneis und dem Tee konnte man den Tee mit Hilfe des Trockeneis zum Rauchen bringen. Solang der Tee geraucht hat, durfte man den Tee nicht trinken, weil das Trockeneis im Tee ist und das Trockeneis sehr kalt ist.
Fruchtspaghetti
Am ersten Tag haben wir ein Experiment mit Agar Agar Gelee und ausgefüllten Orangen gemacht dazu haben wir zuerst Orangen halbiert und ausgepresst. Danach haben wir das Fruchtfleisch in den Orangen mit einem Löffel ausgehöhlt, sodass kein Loch in die Schalle kommt. Anschließend haben wir verschiedene Säfte im Topf erhitzt und Agar Agar hinzugegeben. Als nächstes haben wir einen von drei Säften genommen und in jede Orangenschale einen kleinen Teil hineingefüllt. Das haben wir dann für kurze Zeit in den Kühlschrank gestellt. Nach etwa 5 Minuten haben wir die Orangen herausgeholt und die zweite Schicht mit einem anderen Saft gefüllt. Diese Schicht kam wieder für 5 Minuten in den Kühlschrank. Mit der dritten Schicht war die Orangenschale voll. Zum Schluss kam es noch ein letztes Mal in den Kühlschrank.
Flüssiger Stickstoff
Letzten Mittwoch besuchten uns die Leute von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Sie führten Experimente mit uns Schülern durch, bei denen das Thema Wenn Chemie auf die Küche trifft. Sie brachten Stickstoff in einem Behälter Stickstoff kann eine Temperatur von bis zu minus 196 Grad haben. Und zeigten uns, was mit Gegenständen passiert, wenn man sie in flüssigen Stickstoff eintaucht. Das Ergebnis war erstaunlich. Die Gegenstände wurden so zerbrechlich wie Eis. Dieses Wissen war für uns Schüler etwas ganz Besonderes. Ausnahmefall war bei einer Waffel die konnte man essen auch wenn es in Stickstoff eingetaucht wurde.
Eis mit flüssigem Stickstoff
Am 2. Tag haben wir als Experiment Stickstoffeis gemacht.
Der erste Schritt war, dass wir Erdbeeren mit Sahne zusammen gemischt und zusammen gerührt haben. Danach haben wir es für 1 Stunde ruhen lassen damit die gefrorenen Erdbeeren weich werden. Dann in der Mittagspause haben wir vor den Schülern die Erdbeersahne mit flüssigem Stickstoff gemischt, dadurch wurde es hart zu Eis. Jeder durfte probieren, wie es schmeckt. Wir haben das Eis in kleine Waffel gefüllt und verteilt. jeder meinte, dass es sehr lecker war. Die warme Erdbeersahne wurde in 5 Minuten zu einem kalten leckeren Erdbeereis.
Bubbletea
Während des Projektes „Chemie trifft Küche“ produzierte unsere Klasse selbst eine Art Bubbletea. Dafür brauchten wir zuerst zwei Schüsseln. In eine davon gaben wir ein Sirup. In die andere gaben wir etwas Natriumalginat. Anschließend vermischten wir die Inhalte der beiden Schüsseln. Danach füllten wir mithilfe einer Spritze das Gemisch in eine dritte Schüssel mit Kalziumwasser. Es entstanden dann kleine Blasen, die außen herum eine Haut bildeten. Damit nur die äußere Haut fest wird, haben wir die Blasen aus dem Kalziumwasser herausgenommen und in klarem Wasser abgespült. Die Blasen fühlten sich sehr schleimig an.
Der Schokodrucker
Am 26. Juni 2024 fand das spannende Ereignis “Chemie trifft Küche” statt. Dabei wurde der mycusini 3D-Schokodrucker vorgestellt, der individuelle 3D-Schoko-Objekte, Schriftzüge und Pralinenhohlformen drucken kann. Der Drucker benötigte 15 Minuten zum Vorheizen. In der Pause haben wir einen kleinen Stand aufgebaut und den anderen Schülern die Möglichkeiten des Druckers präsentiert. Wir haben Schokosachen auf Schokoplatten gedruckt. Der Schokoladendrucker ist eine besondere Möglichkeit Lebensmittel zu drucken. In der Regel werden 3D-Drucker zur Herstellung von Modellen aus verschiedenen Kunststoffen verwendet. Im Rahmen des Projekts, haben wir jedoch zudem erfahren, dass es erste Projekte gibt, in denen Häuser mit speziellem Beton mit einem 3D-Drucker gedruckt werden können. Eines davon steht in Heidelberg. Im Rahmen unserer Klassenfahrt, konnten wir dies, zumindest von außen, besichtigen.
Schwarzlicht Getränke
Am Mittwochnachmittag beschäftigten wir uns mit Schwarzlicht Getränken. An diesem Nachmittag sind wir ins Haus orange gegangen und haben den Schwarzlichtraum besucht und haben einen Tisch aufgestellt, an den wir uns verwöhnt haben mit leuchtenden Erfrischungsgetränken. Diese Erfrischungsgetränke waren Tonic Wasser und Zitronenlimonade. In dem Tonic Wasser steckt der Stoff Chinin, das Wasser in UV-Licht bläulich leuchten lässt. Für die Zitronenlimonade haben wir ein gelbliches Pulver ins Glas bekommen (Dr. Oetker Paradiescreme) dieses Pulver hat die Zitronenlimonade gelblich gefärbt. Das Pulver hat leicht süßlich geschmeckt, das Tonic Wasser hingegen bitter. Für uns Schülerinnen und Schüler war es mal etwas ganz Neues, weil wir vorher nicht wussten, wie man Getränke färbt oder warum manche Getränke im Dunkeln leuchten. Wir haben an diesem Tag viel Neues erfahren und gelernt.
Was ich sehr spannend fand, war, dass Soldaten Tonic Wasser früher mitgenommen haben, wenn sie unter Malaria litten.