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Science Factory Projekte

Gesundes Essen im Schulleben

By Dezember 2025No Comments

Nachhaltige Ernährung bedeutet nicht gleich Verzicht auf Genuss am THG Freiburg 

Eine Gruppe Kinder kocht zusammen.

Vorurteile und Berührungsängste gegenüber nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten können häufig erhebliche Hindernisse darstellen, die positive Veränderungen im individuellen und kollektiven Verhalten behindern. Diese Vorurteile resultieren oft aus mangelndem Wissen oder negativen Erfahrungen, die dazu führen, dass viele Menschen nachhaltige Praktiken als unattraktiv oder als Verzicht auf Genuss empfinden. In unserem Schulprojekt haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eine offene und einladende Umgebung zu schaffen, in der Schüler*innen die verschiedenen Aspekte nachhaltiger Ernährung kennenlernen und schätzen lernen können.

Ein zentraler Bestandteil dieses Projekts ist es, die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung und des biologischen Anbaus klar und nachvollziehbar darzustellen. Wir möchten den Schüler*innen zeigen, dass eine nachhaltige Ernährung keineswegs mit Verzicht verbunden sein muss, sondern vielmehr eine bereichernde und genussvolle Erfahrung darstellen kann. Durch die Einführung von veganen und vegetarischen Gerichten in den Speiseplan unserer Schule möchten wir den Schüler*innen die Möglichkeit geben, diese schmackhaften und gesunden Alternativen bei verschiedenen Gelegenheiten, wie Schulfesten, Pausenverkäufen und Klassenessen, zu erleben.

Vier fertige Gerichte stehen auf einem Tisch.

Ein besonders wertvoller Aspekt dieses Projekts ist die Öffnung für außerschulische Akteure. Indem wir Expert*innen und Praktiker*innen aus dem Bereich der nachhaltigen Ernährung einladen, ermöglichen wir den Schüler*innen, neue Perspektiven zu gewinnen und von den Erfahrungen und dem Wissen dieser Fachleute zu profitieren. Diese Zusammenarbeit eröffnet nicht nur einen neuen Blickwinkel auf das Thema, sondern trägt auch dazu bei, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Die Schüler*innen können aus erster Hand erfahren, wie nachhaltige Praktiken in der realen Welt umgesetzt werden und welche positiven Auswirkungen sie auf die Umwelt und die Gesundheit haben.

Durch die Einbeziehung von Eltern, Kochlehrkräften und Pädagog*innen der Jugendarbeit wird das Projekt lebendiger und praxisnäher. Diese Menschen bringen nicht nur wertvolles Wissen mit, sondern können auch inspirierende Geschichten und Beispiele aus ihrem eigenen Leben teilen. Dies fördert das Interesse der Schüler*innen und motiviert sie, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die direkte Interaktion mit diesen Fachleuten hilft, Vorurteile abzubauen und ein besseres Verständnis für die Bedeutung nachhaltiger Ernährung zu entwickeln.

Insgesamt ist unser Schulprojekt ein bedeutender Schritt in Richtung einer umfassenden Bildung im Bereich Nachhaltigkeit. Es ermöglicht den Schüler*innen, nicht nur theoretisches Wissen zu erwerben, sondern auch praktische Erfahrungen zu sammeln, die sie in ihrem Alltag anwenden können. Durch die Kombination von interaktiven Lernmethoden, der Einführung pflanzenbasierter Gerichte und der Zusammenarbeit mit außerschulischen Akteuren schaffen wir eine inspirierende Lernumgebung, die das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung schärft und die Schüler*innen dazu ermutigt, positive Veränderungen in ihrem eigenen Leben und in ihrer Gemeinschaft herbeizuführen.