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Science Factory Projekte

Nachhaltiger Advent – Teil 2

By Dezember 2025No Comments

Schulfest am THG Freiburg 

Musiker spielen bei einem Fest vor Publikum.

Das Projekt hat nun bereits zum zweiten Mal stattgefunden und hat sich dabei weiterentwickelt, um noch mehr Aspekte der Nachhaltigkeit zu integrieren und die Gemeinschaft einzubeziehen. Bei dieser Wiederholung haben wir besonders darauf geachtet, mehr externe Akteur*innen aktiv einzubinden, um den Teilnehmer*innen eine noch umfassendere Lernerfahrung zu bieten. Diese Zusammenarbeit mit externen Partner*innen hat nicht nur die Qualität des Projekts verbessert, sondern auch neue Perspektiven eröffnet und das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken in der gesamten Schulgemeinschaft gestärkt.

Ein gutes Beispiel für die gelungene Einbindung externer Akteure ist die Unterstützung durch engagierte Eltern, die aktiv an den verschiedenen Aktivitäten des Projekts teilgenommen haben. Ihre Mithilfe hat nicht nur die organisatorischen Abläufe erleichtert, sondern auch dazu beigetragen, dass die Teilnehmer*innen von den vielfältigen Talenten und Kenntnissen ihrer Eltern profitieren konnten. Darüber hinaus haben wir eine Buchbinderin eingeladen, die Workshops angeboten hat, in denen die Kinder lernen konnten, wie man eigene Notizbücher und kreative Produkte herstellt. Dies förderte nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern vermittelte auch den Wert von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung durch die Wiederverwendung von Materialien.

St. Nikolaus bringt Geschenke.

Ein weiterer Höhepunkt des Projekts war die Zusammenarbeit mit einem lokalen Imker, der den Teilnehmer*innen nicht nur spannende Einblicke in die Welt der Bienen gab, sondern sie auch aktiv in die Herstellung von Produkten einbezog. Gemeinsam mit der Klasse wurden anschließend verschiedene Produkte wie Honig, Wachstücher und Kerzen hergestellt und verkauft. Diese praktische Erfahrung hat den Kindern nicht nur das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen und deren Rolle im Ökosystem nähergebracht, sondern auch die Möglichkeit geboten, die Ergebnisse ihrer Arbeit direkt zu präsentieren und zu vermarkten.

Zusätzlich hat der Weltladen für drei Klassen Führungen angeboten, bei denen die Teilnehmer*innen mehr über fairen Handel, nachhaltige Produkte und die globalen Zusammenhänge hinter unserem Konsum erfahren konnten. Im Rahmen des Adventsbasars wurde ein Stand gestaltet, an dem die Teilnehmer*innen die im Unterricht erlernten Inhalte und Produkte präsentieren konnten. Diese Aktivitäten haben nicht nur das Wissen über nachhaltige Praktiken vertieft, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und das Bewusstsein für soziale Verantwortung gefördert.

Insgesamt zeigt die Wiederholung des Projekts, wie wichtig die Einbindung externer Akteure für die Bildung im Bereich Nachhaltigkeit ist. Durch die Zusammenarbeit mit Eltern, Fachleuten und Organisationen konnten wir ein noch vielfältigeres und praxisnäheres Lernumfeld schaffen, das die Teilnehmer*innen dazu ermutigte, aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft mitzuwirken. Diese Erfahrungen werden nicht nur ihr Wissen und Verständnis für nachhaltige Praktiken erweitern, sondern auch ihr Engagement für eine positive Veränderung in ihrer Gemeinschaft stärken.