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MACH MIT BEI #WEPROTECTTHEPLANET

Es gibt drei verschiedene Zielgruppen, die sich im Rahmen von #weprotecttheplanet engagieren können. Je nach Zielgruppe sind die Rahmenbedingungen etwas unterschiedlich.

Was ist #weprotecttheplanet?

Die Freiburger Schulen blicken zurück auf eine lange Tradition bei der Umsetzung von Themen aus dem Bereich Umweltschutz, Nachhaltigkeit und MINT.

Im Rahmen des europäischen Projekts MOST (Meaningful Open Schooling Connects Schools To Communities) mit Projektpartner*innen in zehn Ländern wurde daher in Freiburg bereits im Schuljahr 2020/2021 die neuartige Aktion #freiburgprotectstheplanet angestoßen: Schulen haben sich geöffnet und gemeinsam mit Bürger*innen Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit umgesetzt. Darüber hinaus haben sie sich mit Schulen aus anderen Ländern ausgetauscht, die ein ähnliches Projekt in ihrem Land durchgeführt haben.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse der über Zeitungsberichte, Homepagebeiträge, Social Media Marketing bzw. Plakate o. Ä. der Öffentlichkeit kommuniziert, so dass ganz Freiburg – und am Ende ganz Europa – von der Initiative profitiert.

Besonders öffentlichkeitswirksam war dabei auch die Messe am Ende des Projektjahres, bei dem alle Projekte vorgestellt wurden und das beste Projekt gekürt wurden. Hierbei wurden die Stimmen der Jury mit den Ergebnissen der Onlineabstimmung 50:50 gewertet. Themenschwerpunkt war das Thema Abfall. Der Zeitrahmen betrug ca. 10 – 20 Stunden. Jede teilnehmende Schule erhielt entsprechend ihrem Engagement ein Siegel. Einen Überblick über die Projekte gibt die Aktionskarte und die Projektübersicht.

Diese Aktion wird nun unter dem Aktionsnamen #weprotecttheplanet über Freiburg hinaus auf ganz Deutschland und die Nachbarländer ausgedehnt.

Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Die einzelnen Projekte sind sowohl bei der zeitlichen Gestaltung als auch bei der Themenwahl frei. Die folgende Tabelle zeigt ein mögliches Beispiel. Da die Aktion im Rahmen eines EU-Projekts stattfindet und evaluiert werden muss, sollte am Anfang und am Ende ein Fragebogen (ca. 15 min) von Schüler*innen sowie Lehrer*innen ausgefüllt werden.

Unter dem Punkt „Projektideen“ sind Ideen für weitere Projektthemen gelistet.

Warum sollten wir als Schule/Klasse teilnehmen?

Folgende Vorteile hat die Durchführung eines Projekts für eine Schule/Klasse:

  • Teil eines innovativen Prozesses werden, bei dem Schüler*innen mit mindestens 5 Bürger*innen (Eltern, Interessierte, Menschen, die Expertise haben im Bereich Mülltrennung, Müllreduzierung, Energiesparen, Öffentlichkeitsarbeit) gemeinsam ein Projekt auf Augenhöhe umsetzen, das zur Erfüllung des Bildungsplans beiträgt
  • Schüler*innen werden für ihre Zukunft sensibilisiert und arbeiten an einem für sie hochaktuellen Thema
  • Relevanz der Naturwissenschaften, aber auch anderer Fächer wird Schüler*innen aufgezeigt und damit die intrinsische Motivation dafür gestärkt
  • Die Bearbeitung gesellschaftlich-relevanter Projekte mit Bezug zu Naturwissenschaften weckt insbesondere das Interesse von Mädchen für diese Fächer
  • Möglichkeit ältere Projekte zum Thema Müll und Energie aufzugreifen und ihnen wieder neuen Schwung zu verleihen
  • Möglichkeit einen attraktiven Preis zu gewinnen
  • Kooperation mit Partnerschulen in Europa möglich

Bild: Alexandra Koch /Pixabay

Weitere relevante Informationen

Projektfahrplan

Zeitplan
Maßnahme
Ab September 2021
Arbeitsgruppe (z. B. Projektleitung, Schüler*innen, Lehrkraft und Expert*innen/Bürger*innen) findet zusammen und wählt ein Thema
Im Schuljahr 2021/2022
Projektdurchführung
Spätherbst 2021
Digitales Kick-Off/Netzwerktreffen (Best practice, Infos zur Vernetzung mit außerschulischen Akteur*innen, Tipps)
Frühjahr/Sommer 2022
Dokumentation der Ergebnisse u. a. im Rahmen eines Blogs auf der MOST-Homepage
Frühjahr/Sommer 2022
Projektempfehlungen werden verbreitet (z. B. Social Media)
Evaluation: Da die Aktion im Rahmen eines EU-Projekts stattfindet und evaluiert werden muss, sollte am Anfang und am Ende ein Fragebogen (ca. 15 min) von Schüler*innen sowie Lehrer*innen ausgefüllt werden.

Projektideen

Allgemeine Projektideen

  • Wie können wir den Müll durch Vesper und Mittagessen an unserer Schule reduzieren?
  • Was kann man bei der Mülltrennung an unserer Schule noch verbessern?
  • Wie kann der Müll in unserem Stadtteil verringert werden?
  • Wie kann der Müll durch Kleidung reduziert werden?
  • Wie können wir in unserem Haushalt Müll sparen?
  • Was kann gegen den herumfliegenden Müll aus den gelben Säcken an windigen Tagen gemacht werden? (speziell, wenn die Krähen in den Säcken gepickt haben)
  • Wie kann man den Müll bei Hygieneprodukten (Seife, Shampoo, Windeln, Binden) reduzieren?
  • Geocachingtour entwerfen, mit Quizfragen zum Thema Müll, die der Aufklärung zum Thema Müll dienen.
  • Ausstellung zum Thema Müll, die der Aufklärung dient.
  • Wie kann man die Verbreitung der FreiburgCup steigern?
  • Frag die Oma! Ältere Menschen nach Tipps zum Müll sparen fragen und selbst ausprobieren.
  • Wie viel Müll entsteht durch Wegwerf-Mund-Nasen-Bedeckungen im Vergleich zur Nutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff?
  • Upcycling – Alles Müll? Oder wertvolle Schätze? Was man aus Müll machen kann!
  • Änderungen bei der Müllabfuhr: Statt Abholung vor Ort an Sammelplätzen – funktioniert das?
  • Über das Internet bestellen oder vor Ort kaufen – was ist besser für unsere Umwelt?
  • Wie unterscheidet sich unser Müllverbrauch im Haushalt während Schulschließungen im Vergleich zum normalen Leben?
  • Wie kann Papiermüll während Fernlernen und Home-Office reduziert werden?
  • Wie können Elektrogeräte repariert werden?
  • Wie kann man Essensabfälle reduzieren? Zu Hause? In der Schulcafeteria?
  • Einführung einer FreiburgBox – Mittagessen zum Mitnehmen aus Schnellrestaurants in der umweltfreundlichen Pfand Lunchbox.
  • Funktioniert die Mülltrennung an unserer Schule bereits bis zur Abfuhr? Wenn nein, woran muss noch gearbeitet werden?
  • Verpackungskunststoff selbst recyceln.

Ideen für einzelne Fächer

Die Projekte sind fächerübergreifend vorgesehen. Die hier genannten Fächer sind daher als Fächer zu betrachten, die das Projekt koordinieren und bei denen der Schwerpunkt liegt. Die Fächer Deutsch und Kunst spielen immer eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der Ergebnisse.

Schwerpunktthema Abfall:

  • Biologie: Experimentell herausfinden wie lange der Verrottungsprozess bestimmter „Materialien“ dauert.
  • Chemie: Aus welchen Schichten ist eine Milchverpackung aufgebaut?
  • Gemeinschaftskunde: Wie können wir das Müllproblem als Gesellschaft in den Griff bekommen?
  • Geographie: Welche Auswirkungen hat der Müll auf unser Ökosystem?
  • Geschichte: Wie lebten die Menschen vor 100 Jahren und was fiel damals an Müll an? Wie wurde mit dem Müll umgegangen? Können wir daraus etwas für heute lernen?
  • Mathematik: Hochrechnungen wie viel Müll durch bestimmte Maßnahmen verringert werden kann.
  • NWT: Wir bauen etwas aus Abfallprodukten.
  • Religion/Ethik: Welche Verantwortung haben wir das Müllproblem in den Griff zu bekommenWirtschaft: Welche kostengünstigen Alternativen gibt es mit weniger Müll?

Im Rahmen des Englisch- oder Spanischunterrichts kann man sich mit Projekten anderer Länder austauschen.

 

Schwerpunktthema Energie sparen:

  • Physik: Experimente zur Stromerzeugung und -speicherung; richtig heizen und lüften
  • Mathematik: Berechnungen zum Energieaufkommen am Beispiel Schulweg (mit dem Auto vs. Fahrrad); eigene Umfragen erstellen und statistisch auswerten
  • Biologie/BNT: Energie beim Transport (regionale Lebensmittel vs. eingeflogene); Selbstversuche durchführen (Müll- oder Energietagebuch, Verzichtversuche)
  • Politik, Ethik: Auftritt bei der Klimakonferenz simulieren; Energiebilanz der Digitalisierung
  • Kunst: Ansprechende Präsentation und Kommunikation der Ergebnisse
  • Deutsch: Kritische Diskussion der Projektergebnisse; Schülerzeitungsartikel/ Blogartikel
  • Fremdsprachen: Austausch mit Projekten in den anderen europäischen Partnerländern; Übersetzung von Projektergebnissen in eine Fremdsprache
  • Klassenlehrstunden oder Projektwoche: projektorientiertes Arbeiten zu den Themen Müllverbrauch/ Energieverbrauch/Umweltschutz

Sonderprojekte

Wie wird Müll richtig getrennt? Produktion eines Videoclips für die Homepage der ASF.

Siegel für Schulen

BRONZE

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 50 €.

 

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Plakate von externen Projekten im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet in der Schule aufhängen
  • Ergebnisse der Projekte im Unterricht thematisieren
  • Bericht (Din A4 Seite über Projekte und Thematisierung im Unterricht; gerne mit Bildern)

SILBER

Urkunde, Nennung auf der Projekthomepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 100 €

 

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Durchführung mindestens eines Projektes im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet an der Schule incl. Beantwortung der Fragebögen von Schüler*innen sowie der Lehrkraft
  • Präsentation des Projektes bei der #freiburgprotectstheplanet Messe im Sommer
  • Bericht über Projekt (tagebuchartig: Seite; gerne mit Bildern und kleinen Filmen)

GOLD

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 150 €

 

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Plakate von externen Projekten im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet in der Schule aufhängen
  • Ergebnisse der Projekte im Unterricht thematisieren
  • Blog (Seite über Projekte und Thematisierung im Unterricht; gerne mit Bildern)
  • Durchführung mindestens eines Projektes im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet an der Schule incl. Beantwortung der Fragebögen von Schüler*innen sowie der Lehrkraft
  • Präsentation des Projektes bei der #freiburgprotectstheplanet Messe im Sommer
  • Bericht über Projekt (tagebuchartig: Seite; gerne mit Bildern und kleinen Videoclips)

PLATIN

Urkunde, Nennung auf der MOST-Homepage, Sachkosten zur Durchführung im Wert von 300 €

 

Anforderungen:

  • Flyer an Schüler*innen verteilen, Werbeplakat von #freiburgprotectstheplanet aufhängen
  • Plakate von externen Projekten im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet in der Schule aufhängen
  • Ergebnisse der Projekte im Unterricht thematisieren
  • Bericht (Seite über Projekte und Thematisierung im Unterricht; gerne mit Bildern)
  • Durchführung mindestens drei Projektes im Rahmen von #freiburgprotectstheplanet an der Schule incl. Beantwortung der Fragebögen von Schüler*innen sowie der Lehrkraft
  • Präsentation des Projektes bei der #freiburgprotectstheplanet Messe im Sommer
  • Bericht über jedes Schulprojekt (tagebuchartig: jeweils Seite; gerne mit Bildern und Videoclips)

 

Die Berichte sind jeweils für die MOST-Homepage. Gerne dürfen auch Bilder und kleine Videos mit eingereicht werden, allerdings ist auf Datenschutz zu achten.

Wettbewerb

Bei der Messe, die im Sommer 2022 stattfinden wird, werden die besten Projekte prämiert.

 

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Projekte:

1) Vorgehensweise beim Projekt

2) Effekt für die Müllreduzierung

3) Layout der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen

4) Erreichte Menschen mit öffentlichkeitswirskamen Maßnahmen

 

Aktuell stehen die Preise noch nicht fest. Sobald sie feststehen, werden Sie hier auf der Homepage aufgeführt.

Anmeldung eines Projektes

Bitte melden Sie Ihr Projekt mit dem folgenden Anmeldeformular per E-Mail bei uns an. Geben Sie den Namen des Projektverantwortlichen und dessen E-Mail Adresse an, damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können.

Materialien zur Durchführung

Hier finden Sie Materialien zum Herunterladen:

  1. Leitfaden zur Durchführung (Word bzw. PDF)
  2. Antworten auf häufig gestellte Fragen (Word bzw. PDF)
  3. ausführliche Handreichung zur Durchführung auf englisch (Word bzw. PDF)
  4. ausführliche pädagogische Leitlinien auf englisch (Word bzw. PDF)

 

Weitere Anregungen zum Thema Abfall:

Unterrichtsmaterialien: Plastikmüll im Meer

Zero Waste

Video: PET-Recycling

Video: ohne Plastik

Grün leben in der Stadt

Müll in der Küche vermeiden

Checkliste Küche

Interner Bereich

Im internen Bereich finden Sie alle notwendigen Dokumente zur Durchführung des Projekts.

 

Was ist #weprotecttheplanet?

Auf Grund der hervorragenden Arbeit von außerschulischen Bildungseinrichtungen war Freiburg schon seit langem beispielhaft beim Thema Umweltschutz. Im Jahr 2021 startete dann die öffentlichkeitswirksame Aktion #freiburgprotectstheplanet, bei der die Beteiligung außerschulischen Bildungseinrichtungen von zentraler Bedeutung war.

Bei der Aktion haben sich die Bildungseinrichtungen mit verschiedenen Akteur*innen zusammengeschossen und kleine Projekte zum Thema Abfall durchgeführt. 2022 wird diese Aktion nun auf ganz Deutschland und darüber hinaus ausgedehnt. Neben dem Thema Abfall steht auch das neue Schwerpunktthema „Energie“ im Fokus.

Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Beispiel: Eine Kindergartengruppe oder eine Gruppe der Schulkindbetreuung beschäftigt sich mit dem Thema – wie viel Müll macht unsere Familie in einer Woche. Der Müll wird gesammelt und in einer Tüte mitgebracht. Der Müll wird untereinander verglichen – in der Menge und der Art des Mülls. Sofern der Müll noch nicht sortiert ist, wird er vor Ort noch sortiert. Die Kinder dürfen darüber diskutieren, warum die eine Familie viel Papiermüll hat (z. B., weil sie eine Zeitung abonniert) und die andere Familie viele Plastikbecher. Die Kinder geben sich gegenseitig Tipps, wie man Müll sparen kann. An Hand von Bildern wird erklärt, was mit dem Müll passiert, nachdem ihn die Müllabfuhr abgeholt hat. Anschließend wird mit weggeworfenen Artikeln gebastelt.

Welche Vorteile hat die Teilnahme bei #weprotecttheplanet?

  • Teilnahme bei öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen wie
    1. der Abschlussmesse inkl. Auszeichnung der besten Projekte
    2. der Aktionshomepage inkl. Projektbericht
    3. bei medialen Veröffentlichungen
  • Einfaches Herstellen eines Kontaktes über die Projekthomepage zu Projekten, die in der Schule oder privat laufen und ggf. Einbringen der eigenen Expertise.
  • Möglichkeit zur internationalen Vernetzung und zum Austausch.

#weprotecttheplanet ist eine Aktion, die im Rahmen des EU-Projekts MOSTs ins Leben gerufen wird. Beim Projekt MOST (Meaningful open Schooling Connects Schools to Communities), sind die Stadt Freiburg, das Internationale Zentrum für MINT-Bildung (ICSE – International Centre for STEM Education) und die Walter-Rathenau Gewerbeschule Projektpartner*innen in Deutschland. International sind Partner aus Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien, Tschechien und der Türkei dabei. Ziel des Projektes ist es, in all diesen Ländern Projekte zum Thema Umweltschutz zu initiieren.

Weitere relevante Informationen

Projektfahrplan

Zeitplan
Maßnahme
Ab September 2021
Arbeitsgruppe (z. B. Projektleitung, Schüler*innen, Lehrkraft und Expert*innen/Bürger*innen) findet zusammen und wählt ein Thema
Im Schuljahr 2021/2022
Projektdurchführung
Spätherbst 2021
Digitales Kick-Off/Netzwerktreffen (Best practice, Infos zur Vernetzung mit außerschulischen Akteur*innen, Tipps)
Frühjahr/Sommer 2022
Dokumentation der Ergebnisse u. a. im Rahmen eines Blogs auf der MOST-Homepage
Frühjahr/Sommer 2022
Projektempfehlungen werden verbreitet (z. B. Social Media)
Evaluation: Da die Aktion im Rahmen eines EU-Projekts stattfindet und evaluiert werden muss, sollte am Anfang und am Ende ein Fragebogen (ca. 15 min) von Schüler*innen sowie Lehrer*innen ausgefüllt werden.

Projektideen

  • Wie kann der Müll in unserem Stadtteil verringert werden?
  • Wie kann der Müll durch Kleidung reduziert werden?
  • Was können wir aus Müll noch machen? Z. B. Taschen nähen
  • Wie können wir in unserem Haushalt Müll sparen?
  • Was kann gegen den herumfliegenden Müll aus den gelben Säcken an windigen Tagen gemacht werden? (speziell, wenn die Krähen in den Säcken gepickt haben)
  • Wie kann man den Müll bei Hygieneprodukten (Seife, Shampoo, Windeln, Binden) reduzieren?
  • Geocachingtour entwerfen, mit Quizfragen zum Thema Müll, die der Aufklärung zum Thema Müll dienen.
  • Ausstellung zum Thema Müll, die der Aufklärung dient.
  • Wie kann man die Verbreitung der FreiburgCup steigern?
  • Statt Einwegverpackungen für Essen zum Mitnehmen Lunchboxen gegen Pfand.
  • Frag die Oma! Ältere Menschen nach Tipps zum Müll sparen fragen und selbst ausprobieren.
  • Wie kann der Verpackungsmüll in unserer Firma während der Produktion vermindert werden?

Wettbewerb

Bei der Messe, die im Sommer 2022 stattfinden wird, werden die besten Projekte prämiert.

 

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Projekte:

1) Vorgehensweise beim Projekt

2) Effekt für die Müllreduzierung

3) Layout der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen

4) Erreichte Menschen mit öffentlichkeitswirskamen Maßnahmen

 

Aktuell stehen die Preise noch nicht fest. Sobald sie feststehen, werden Sie hier auf der Homepage aufgeführt.

Anmeldung eines Projektes

Bitte melden Sie Ihr Projekt mit dem folgenden Anmeldeformular per E-Mail bei uns an. Geben Sie den Namen des Projektverantwortlichen und dessen E-Mail Adresse an, damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können.

Materialien zur Durchführung

Hier finden Sie Handreichungen zur Durchführung, die für Schulen geschrieben wurden, aber größtenteils auch übertragen werden können:

  1. Leitfaden zur Durchführung (Word bzw. PDF)
  2. Antworten auf häufig gestellte Fragen (Word bzw. PDF)
  3. ausführliche Handreichung zur Durchführung auf englisch (Word bzw. PDF)
  4. ausführliche pädagogische Leitlinien auf englisch (Word bzw. PDF)

Anregungen zum Thema Abfall:

Unterrichtsmaterialien: Plastikmüll im Meer

Zero Waste

Video: PET-Recycling

Video: ohne Plastik

Grün leben in der Stadt

Müll in der Küche vermeiden

Checkliste Küche

Was ist #weprotecttheplanet?

Wussten Sie, dass

  • in 54% der Haushalte in Deutschland (Stand 2019) noch Lampen mit Glühbirnen leuchten?1
  • man 400 kWh Strom sparen kann, wenn man den Stecker bei Geräten zieht, die im Stand-by Modus sind? Das sind bis zu 115 € im Jahr.2
  • ca. 45% des deutschen Strombedarfs (Stand 2015) aus Kohlekraftwerken gedeckt wird? Das ist mehr als in jedem anderen EU-Land.3
  • in Deutschland 5300 Einwegbecher pro Minute verbraucht werden?4
  • in Deutschland pro Kopf ca. 450 kg Haushaltsabfälle pro Jahr anfallen?5
  • ein Baby ca. 5000 Windeln benötigt, bis es trocken ist?6
  • eine Frau in ihrem Leben ca. 17000 Tampons benötigt?7
  • in Deutschland ca. 2 Milliarden Plastiktüten im Jahr verbraucht werden?8
  • in deutschen Kleiderschränken 1 Milliarde Kleidungsstücke liegen, die so gut wie nie getragen werden?9

Foto: meineresterampe / Pixabay

Das sind überwältigende Zahlen, denen gegenüber wir uns als einzelne Person oft ohnmächtig vorkommen.

Deswegen nichts zu tun ist aber auch keine Lösung! Im Rahmen von #weprotecttheplanet ist jeder dazu aufgerufen gemeinsam mit anderen einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass es weniger Müll gibt. Durch die vielen Projekte, die dadurch entstehen, tragen alle Beteiligten zu einem Großen Ganzen bei.

Engagierte können sich in drei verschiedenen Formen beteiligen:

  1. Schulen führen mit Schüler*innen und Umweltschutzakteur*innen Projekte durch – hier kann sich jede*r als Mitglied der Gesellschaft beteiligen
  2. außerschulische Bildungseinrichtungen führen mit Schüler*innen und Umweltschutzakteur*innen Projekte durch – hier kann sich ebenfalls jede*r als Mitglied der Gesellschaft beteiligen
  3. Engagierte Einzelpersonen können sich zusammenschließen. Vorgesehen sind mind. fünf Erwachsenen und drei Schüler*innen in einem Projekt.

Wie kann ein Projekt aussehen, bei dem sich Engagierte zusammenschließen?

Die Projekte können

  • das Ziel haben den eigenen Energiebedarf oder Müll zu reduzieren und die Ergebnisse zu kommunizieren
  • zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen, damit die Gesellschaft insgesamt den Energiebedarf  oder Müll reduziert.

Ein Beispiel, bei dem der eigene Müll reduziert wird:

Drei Familien nehmen sich vor den Müll von Hygieneprodukten zu reduzieren.

  • Sie sammeln ihren Müll, der durch Hygieneprodukte entsteht und überlegen sich Alternativen mit weniger Müll. Beispiele hierfür sind Blockseife und Blockshampoo anstelle von Flüssigseife und Flüssigshampoo, Stoffwindeln anstelle von Plastikwindeln, Menstruationstassen anstelle von Binden oder Tampons, Holzzahnbürsten anstelle von Plastikzahnbürsten, Waschmittel ohne Chemikalien.
  • Die Alternativen werden in den einzelnen Haushalten einen Monat lang ausprobiert.
  • Die Erfahrungen werden ausgetauscht und die Ergebnisse auf einem Plakat zusammengefasst. Dieses wird in einer Schule veröffentlicht.

Weitere relevante Informationen

Im Folgenden finden Sie nähere Informationen zum Projekt, die für Sie relevant sein könnten.

Projektideen

Projektideen für Engagierte

 

  • Wie kann der Müll in unserem Stadtteil verringert werden?
  • Wie kann der Müll durch Kleidung reduziert werden?
  • Was können wir aus Müll noch machen? Z. B. Taschen nähen
  • Wie können wir in unserem Haushalt Müll sparen?
  • Was kann gegen den herumfliegenden Müll aus den gelben Säcken an windigen Tagen gemacht werden? (speziell, wenn die Krähen in den Säcken gepickt haben)
  • Wie kann man den Müll bei Hygieneprodukten (Seife, Shampoo, Windeln, Binden) reduzieren?
  • Geocachingtour entwerfen, mit Quizfragen zum Thema Müll, die der Aufklärung zum Thema Müll dienen.
  • Frag die Oma! Über verschiedene Generationen hinweg werden Lebensgewohnheiten ausgetauscht und so Ideen zum Müll vermeiden, reduzieren gesammelt und dann ausprobiert.

Materialien zur Durchführung

Hier finden Sie Handreichungen zur Durchführung, die für Schulen geschrieben wurden, aber größtenteils auch übertragen werden können:

  1. Leitfaden zur Durchführung (Word bzw. PDF)
  2. Antworten auf häufig gestellte Fragen (Word bzw. PDF)
  3. ausführliche Handreichung zur Durchführung auf englisch (Word bzw. PDF)
  4. ausführliche pädagogische Leitlinien auf englisch (Word bzw. PDF)

Anregungen zum Thema Abfall:

Unterrichtsmaterialien: Plastikmüll im Meer

Zero Waste

Video: PET-Recycling

Video: ohne Plastik

Grün leben in der Stadt

Müll in der Küche vermeiden

Checkliste Küche

Wettbewerb

Bei der Messe, die im Sommer 2022 stattfinden wird, werden die besten Projekte prämiert.

 

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Projekte:

1) Vorgehensweise beim Projekt

2) Effekt für die Müllreduzierung

3) Layout der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen

4) Erreichte Menschen mit öffentlichkeitswirskamen Maßnahmen

 

Aktuell stehen die Preise noch nicht fest. Sobald sie feststehen, werden Sie hier auf der Homepage aufgeführt.

Anmeldung eines Projektes

Bitte melden Sie Ihr Projekt mit dem folgenden Anmeldeformular per E-Mail bei uns an. Geben Sie den Namen des Projektverantwortlichen und dessen E-Mail Adresse an, damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können.

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